Der Guggolz Verlag stellt am 17. Mai bei Thye in Oldenburg seinen Verlag und die neuen Bücher vor

Sebastian Guggolz stellt seinen gleichnamigen Berliner Verlag vor. Dieser wurde 2014 gegründet und erhielt innerhalb kürzester Zeit diverse Preise und Auszeichnungen:

2016 Auszeichnung mit der Übersetzerbarke,
2017 Förderpreis der Kurt Wolff Stiftung,
2018 Nominierung Berliner Verlagspreis und
2019, 2020 und auch 2022 wurde der Verlag mit dem Deutschen Verlagspreis ausgezeichnet.
Die Bücher von Sebastian Guggolz sind wunderschön gestaltet. Er verlegt preisgekrönte Autoren und Autorinnen, die oftmals zu Unrecht in Vergessenheit geraten sind. Die Neuausgaben und Neuübersetzungen sind mit aktuellen Nachworten und durch ergänzende Kommentierung versehen.
»Der Guggolz Verlag hat ein unverwechselbares Markenzeichen: hervorragende Übersetzungen.« Süddeutsche Zeitung
»Der Guggolz Verlag liefert den Beweis, dass Bücher von gestern ein Gewinn für die Welt von heute sind.« Berliner Zeitung
»Der Guggolz Verlag setzt der Flut kurzlebiger Neuerscheinungen literarischen Eigensinn entgegen. Ohne jede Spur von Nostalgie, intensiv, fordernd und zeitgemäß.« 3Sat Kulturzeit
An diesem Abend liest der Verleger Auszüge aus 2 Büchern des aktuellen Frühjahrsprogrammes vor.
Zum einen liest Sebastian Guggolz aus dem Buch »Zoo - Briefe nicht über Liebe, oder die dritte Heloise« von Viktor Schklowski (1893-1984). 1923 erschienen wurde dieses Buch sein größter literarischer Erfolg. Schklowski war Sohn eines jüdischen Volkschullehrers und Enkel eines deutschstämmigen Großvaters. Er studierte in St. Petersburg Philosophie und zählt zu den Hauptvertretern des russischen Formalismus.
Das zweite vorgestellte Buch ist von Walerjan Pidmohylnyj (1901-1937) »Die Stadt«. Der Schriftsteller wurde als Sohn eines Gutsverwalters im Donbas geboren. 1922 nahm Pidmohylnyj eine Lehrerstelle in Kiew an und arbeitete als Redakteur bei einer ukrainischen Kulturzeitschrift. In den 1930er Jahren verlor er seinen Redakteursposten und siedelte in die damalige Hauptstadt Charkiw um. Der Roman »Die Stadt«, der 1928 erschien, ist von der psychologischen Prosa des französischen Naturalismus inspiriert und gehört zum Kernbestand der ukrainischen Moderne.

Wann? Dienstag, 17. Mai, 19:00 Uhr
Wo? Buchhandlung Thye, Schlossplatz 21-22 | 26122 Oldenburg
Eintritt: 11,- | ermäßigt 8,-

Joachim Król liest am 1. Juli bei lit:potsdam aus »Die Stadt« von Walerjan Pidmohylnyj

Wetterleuchten 2022 im Literaturhaus Stuttgart am 25. Juni

Preisverleihung Deutscher Verlagspreis 2022 am 22. Juni

»Zoo« von Viktor Schklowski am 12. Juni im Salon des Obermaier, mit Gesang und Lesung

Der Guggolz Verlag stellt am 17. Mai bei Thye in Oldenburg seinen Verlag und die neuen Bücher vor

Wir setzen technische und analytische Cookies, so dass wir Ihnen die beste Erfahrung auf unserer Website garantieren können.